Wie läuft eine Himmelsgarten-Bestattung ab?

Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten:

  • Zunächst findet eine Feuerbestattung (Einäscherung) statt.
  • Die Urne wird anschließend zu einer spezialisierten Baumschule in Sigriswil im Schweizer Kanton Bern überführt.
  • Hier wird die Asche mit einer besonderen Erdmischung verbunden und ein Baumsetzling eingesetzt.
  • In den folgenden Monaten durchwurzelt der Schössling das Substrat und beginnt, in der alpinen Umgebung zu einem kräftigen Baum heranzuwachsen.
  • Nach etwa 6 bis 12 Monaten kann der junge Baum an die Angehörigen übergeben und an einem gewünschten Ort gepflanzt werden.

Wo kann der Erinnerungsbaum später gepflanzt werden?

Nach der Wachstumsphase kann der Baum beispielsweise

  • im eigenen Garten,
  • auf privatem Grundstück oder
  • in dafür freigegebenen Wäldern oder Naturräumen

gepflanzt werden.

Warum findet ein Teil der Bestattung in der Schweiz statt?

In den meisten deutschen Bundesländern gilt die Friedhofspflicht. Diese schreibt vor, dass die menschliche Asche nur auf Friedhöfen beigesetzt werden darf. Die Verbindung von Asche und Baum erfolgt deshalb in einer spezialisierten Baumschule in der Schweiz, wo dies rechtlich zulässig ist.

Welche Bäume können gewählt werden?

Angehörige können aus verschiedenen Laub-, Nadel- oder Zierbäumen einen persönlichen Wunschbaum auswählen. Dabei spielt oft eine emotionale Verbindung zum Baum oder zum späteren Standort eine Rolle.

Welche Rolle spielt Ihr Bestattungsunternehmen vor Ort?

Sie bleiben Ansprechpartner für Ihre Kunden und Organisator vor Ort. Sie koordinieren die Einäscherung und organisieren die Überführung der Urne sowie die gesamte Abwicklung der Baumbestattung.

Was ist die Idee hinter der Himmelsgarten-Bestattung?

Wir von Himmelsgarten möchten deutschen Bestattungsunternehmen die Möglichkeit geben, die Asche von Verstorbenen zur Grundlage eines neuen Lebens zu machen. Ein junger Baum, der in einem Substrat aus Pflanzerde und Asche gedeiht, wird so zum lebendigen Symbol der Erinnerung. Dass der Baum dabei nicht auf einem Friedhof oder weit entfernt steht, sondern meist im eigenen Garten, macht für die Hinterbliebenen die Erinnerung an einen wichtigen Menschen noch lebendiger. Bei jedem Besuch im Garten oder Blick durch die Terrassentür können sie den Baum erblicken, ihn düngen, pflegen und berühren. Näher kann ein Verstorbener den Lebenden kaum sein. Sorgen Sie als Bestatter für ein tröstliches Andenken – wir von Himmelsgarten unterstützen Sie jederzeit.